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Tangoza - Tango zum GenießenTangoza - Tango zum Genießen

Duo Tangoza / lieber-tango

 

Klarinette/Gitarre, Akkordeon und zwei Stimmen - und das alles zu zweit. Das Duo Tangoza - der Name setzt sich zusammen aus Tango und gozar (spanisch für genießen) - beleuchtet den Tango musikalisch von ganz unterschiedlichen Seiten und lässt ihn dabei in teils ganz neuem, ungewohnten Licht erscheinen.

Tangoza setzt auf den Tango in seiner ganzen Vielfalt, von der Guardia Vieja (Alten Garde) bis zum Tango Nuevo, vom konzertant-anspruchsvollen Astor-Piazzolla-Titel in der Originalsprache Lunfardo über ländlich-fröhliche Milongas und Beispiele der finnischen Spielart (kurz Finntango genannt) bis zum deutschsprachigen

Nostalgie-Schlager und zu art- und seelenverwanten Musikstilen. So verdeutlicht das Duo etwa Wechselwirkungen mit der Klezmermusik, die durch den in Buenos Aires geborenen Klarinettisten Giora Feidman zu neuer Popularität gelangte, und deren Rhythmik Astor Piazzolla stark bei der Entwicklung seines Tango Nuevo beeinflusste. Neben den mal ausdrucksstark-andächtigen, dann wieder lebhaft-mitreißenden Klängen setzt die Moderation dem Programm das i-Tüpfelchen auf. So nimmt Tangoza mit kurzweilig-unterhaltsamen Texten und interessanten Hintergrundinformationen den Zuhörer mit auf eine Tango-Zeitreise von den Anfangstagen am Rio de la Plata über die Glanzzeit in Europa bis in die Gegenwart – mit Musik aus dem „Cirque du Soleil“ oder eigener Feder.

Nach langjährigen Erfahrungen in größeren Besetzungen haben sich Tanja Opp (Akkordeon/Gesang) und Gerhard Breier (Klarinette/Gitarre/Gesang) auf die Duo-Besetzung besonnen, um in der Beschränkung auf das Wesentliche der Seele des Tangos nachzuspüren und ihr durch ganz persönliche Interpretationen und Arrangements eigene und auch ungewöhnliche Facetten abzugewinnen.

 

 

Duo Zhok - Tanja Opp & Gerhard BreierDuo Zhok - Tanja Opp & Gerhard Breier

ZHOK - Klezmer & jiddische Lieder aus tiefer Seele
                                  Melodien von fröhlich-jauchzend bis klagend-betrübt, Rhythmen voller Lebensfreude -

                                  Musik mit Seele und Herz, voller Emotionen und Energie:
Klezmer ist für Gerhard Breier (Klarinette/Gesang) eine Herzensangelegenheit. Solo - etwa zu Vernissagen und als Umrahmung von Präsentationen - oder in Begleitung (gern bestens eingespielt mit Duo-Partnerin Tanja Opp am Akkordeon) präsentiert er Musik der osteuropäischen Juden sowie Eigenkompositionen. Interessante Hintergrundinformationen und Einblicke in den jüdischen Humor runden das unterhaltsame, ebenso kurzweilige wie abwechslungsreiche Programm ab.

Aus dem Konzert-Bericht in den Kieler Nachrichten vom 3.7.18 von Beate König:

 "Tango voller Lebensfreude: Die sonnige Seite des Klezmer war beim Konzert des Duos Zhok in der Kirche Borby Programm. Musiker Gerhard Breier öffnete durch witzige Moderationen dem Publikum die Ohren für die rhythmischen Spezialitäten, die jiddische Musik und Tango aus Argentinien und Finnland auszeichnen.... immer neue, abwechslungsreiche Klänge, die Partisanen- und Liebeslieder, Balladen und zackige Tangos für die Zuhörer spannend machten. Breier nutzte bei Di Mame den Kontrabass nicht als Zupfinstrument, sondern verwandelte den Holzkorpus in einen Resonanzkörper, dem er mit Fingerspitzen, Knöcheln und der flachen Hand Trommelsounds entlockte..... erst eine gemütliche Kaffeetafel-Melodie im Walzertakt entstehen, dann wechselte das Tempo und steigerte sich in rasanten Vierern immer weiter in Richtung virtuoser Turbo: Bilder entstanden, wie eine Mutter im Multitaskingmodus gleichzeitig Schulbrote schmiert, Sportbeutel packt und die Kinder anzieht, bevor sie in den Tag starten. Das akustische Meisterstück wurde erkennend belacht und reich beklatscht. Berührend gestaltete das Duo das Lied Donna, den Vorläufer des bekannten Songs von Donovan und Joan Baez: Tragisch düster erzählte Breier als Sänger die Geschichte vom Kalb das zur Schlachtbank geführt wird und sich nicht wehren kann............. mit einer liebevoll gebundenen, leichten Melodie .......... die Geschichte von der Schwalbe, die frei in der Luft fliegt, als Kontrast dagegen. Mit dem Tango von Astor Piazolla Oblivion, das Vergessen, setzte Zhok zum Ende des Abend einen Kontrapunkt zu den vielen lebenslustigen Tanzmelodien, die die Füße der Zuhörer in rhythmisches Dauer-Wippen versetzt hatten. Langsam, intensiv und leidenschaftlich entwickelte sich die schmerzhaft schöne Tangomelodie, blühte auf, und versank mit dem letzten Ton .... kaum lauter als ein Windhauch, im Nichts. Bravo.

                               

 Aus der Kritik zum Konzert in der Owschlager Kirche anlässlich des Holocaust-Gedenktages von Anja Hasler in der Landeszeitung vom 30.1.18:

"Lieder voller Glaube, Liebe und Hoffnung: Bei den instrumentalen Klezmer-Stücken ließ Breier abwechselnd Klarinette oder Kontrabass gefühlvoll "singen".... Die jiddischen Lieder sorgten für viele Gänsehaut-Momente..... Es gab stehende Applaus. Das Publikum war berührt und begeistert. "Es war unglaublich und sehr emotional", freute sich Anne Henning, die mit ihrer Freundin aus Eckernförde angereist war, über dieses Konzerterlebnis."   

                              

Aus dem Konzert-Bericht in den Kieler Nachrichten vom 4.9.17 von Katharina Köhler:

"Reise durch Witz und Musik": Der Abend steht ganz unter dem Thema der traditionellen jüdischen Musik... Bei den ersten Stücken, in denen oft klagende, dramatische Klänge dominieren, entsteht in der Kirche eine spannende Atmosphäre. Das Publikum ist sichtlich angetan von der Kombination aus fremder Sprache, den für westlich geprägte Ohren ungewohnten Skalen, den komplexen Rhythmen und den ungewöhnlichen Taktarten wie dem 7/8-Takt.... Zwischen den Liedern warten die beiden Musiker mit Hintergrundwissen auf und erläutern außerdem, welche typischen Instrumente in der Musikrichtung zu finden sind. Nebenbei erhalten die Zuhörer eine Einführung in den jüdischen Witz... Bald meint man, den jüdischen Humor auch in der Musik wiederzufinden: vorwärtsstrebende Rhythmen, flinke Läufe, angeschliffene Töne. Die Beschwingtheit der Lieder greift auch auf das Publikum über - der eine oder andere Fuß wippt, und da, wo die Taktarten es zulassen, wird mitgeklatscht. Belohnt ........ mit warmem Applaus vom Publikum, dessen Nerv sie ganz klar getroffen haben.

 

            Tango Variado - Foto: Karla UnzenTango Variado - Foto: Karla UnzenTango Variado -         konzertant & tanzbar

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"Blick in die Seele des Tangos" (von Klaus Merz/shz am 7. Mai 2019):
Tango Variado live; Foto: Klaus MerzTanja Opp (Akkordeon, Bandoneon, Gesang), Christopher Luckhardt (Klavier) und Gerhard Breier (Kontrabass, Saxofon, Klarinette, Gesang) sorgten für einen variablen tangohistorischen und musikalisch anspruchsvollen Nachmittag. Mit der breit aufgestellten Besetzung boten die drei Vollblutmusiker ein farbenfrohes Tangospektrum vom traditionellen Tango Argentino über gesungene Klassiker (in der Originalsprache Lunfardo) der Tango-Ikone Carlos Gardel bis hin zum Tango-Nuevo-Begründer Astor-Piazzolla. Eine besondere Note erhielt das Konzert durch das für diesen Tanz typische Bandoneon-Spiel von Tanja Opp sowie die Moderation von Gerhard Breier. Er beleuchtete die Geschichte dieser Musik vom verbotenen Tanz bis hin zum kulturellen Welterbe. Musikalisch anschaulich spielten die Kieler Stücke, in denen die unterschiedlichsten Wurzeln dieser südamerikanischen Musik nachvollziehbar wurden, wie etwa den jüdischen Klezmer, die polnische Polka oder auch türkische Klänge, die von den zahlreichen Einwanderern stammten. Nacherlebbar ebenso die verschiedensten Spielweisen von typisch getragenen Klängen, schnellen Milongas bis zum flotten kreolischen Walzer und den unterschiedlichsten Betonungen wie etwa im 3/8-Rhythmus. Mit lang anhaltendem Applaus bedankten sich die Gäste  bei den drei Musikern für einen anspruchsvollen und unterhaltsamen Nachmittag.

 

 

Duo Jazz Vibes - Jazz & Lyrik - live in Kiel (Video geschnitten von Rachel Unzen)

 

 

>Neu: "Who waits - Waits who?":

Das Duo "Jazz Vibes" stellt in seinem aktuellen Programm Kompositionen und Lyrik aus eigener Feder Werken von Tom Waits gegenüber. Die ganz persönliche Auswahl erklang in der Instrumentierung mit Gitarre/Gesang (Gerhard Breier) und Vibraphon (Werner Loll)erstmals im Rahmen der "Halben Stunde" am 15. August 2018 in der Kieler Nikolai-Kirche.

 

 

Das Trio "Jazz Vibes" beschwört in kammermusikalischem Jazz-Sound das berühmte Kribbeln im Bauch mit Love-Songs aus den vergangenen 90 Jahren - von Swing über Bossa-Nova bis zu Eigenkompositionen in ungewöhnlicher Besetzung:

Gerhard Breier: Klarinette/Saxophon oder Gitarre/Gesang

Dr. Werner Loll: Vibraphon

Harry Kretzschmar: Kontrabass

Geschmackvoll und virtuos versetzen die Musiker von "Jazz Vibes" (der Name verweist auf das heute selten auf der Bühne gesehene Vibraphon) ihre Instrumente in Schwingungen, um die positiven Vibrationen ihrer musikalischen Spielwiese aufs Publikum zu übertragen. Unbekümmerte, blumige Melodien von Songs, in denen es um große Gefühle geht, verwöhnen in entspanntem, unaufdringlich wohligem und homogenem Klangbild den Zuhörer und lassen zuweilen gar Raum und Zeit vergessen. Gerhard Breier (Klarinette) und Dr. Werner Loll (Vibraphon) sind "Night and Day" (Cole Porter 1932) "In the Mood for Love" (1935) und huldigen "Sweet and lovely" gemeinsam mit dem "Girl from Ipanema" (1962) beim Blick in den "Paper Moon" der "Beautiful Love".
E-Mail

 

Gerhard Breier ist unter anderem Kulturförderpreisträger des Landes Schleswig-Holstein. Neben der Arbeit in diversen Live-Bands liegt ein Schwerpunkt seines Schaffens auf der Komposition und Produktion von Werken und Projekten zu unterschiedlichsten Themengebieten (Auftragskompositionen des Kultusministeriums, der Stadt Eckernförde, Expo 2000-Projekt, Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik).

Werner Loll hatte Vibraphonunterricht bei Wolfgang Schlüter, war Mitglied der "NDR-Rehearsel-Band" und promovierte 1988 zum Dr. phil. in Musikwissenschaft; seit 1982 Vorträge, Publikationen sowie Assistenzvertretungen an der Universität und Lehraufträge an verschiedenen Institutionen; seit Herbst 1988 Komposition, Kompilation und Aufführung von Begleitmusiken zu Stummfilmen; Sendungen im NDR-Rundfunk und -Fernsehen sowie im Deutschlandfunk, dem SFB und dem Deutschland-Radio; diverse Preise und Auszeichnungen.